Ein Astronaut. Mitten im Yoga. Und eine ganz neue Mission beginnt.

Klingt erst einmal nach einer ziemlich ungewöhnlichen Kombination. Und genau deshalb gefällt uns Franks neue Skulptur so gut.

Auf einem Bein, die Hände über dem Kopf zusammengeführt, steht der Astronaut da. Irgendwo zwischen Schwerelosigkeit und Balance. Er sieht aus, als könnte er jeden Moment zu einer Reise ins All aufbrechen. Und gleichzeitig wirkt er erstaunlich ruhig und ganz bei sich.

Ein Astronaut steht normalerweise für Aufbruch, Entdeckung und das Unbekannte. Diese Figur bringt noch etwas anderes dazu: die Verbindung zur Erde.

Denn bevor wir nach den Sternen greifen, müssen wir erst einmal unseren eigenen Stand finden.

Zukunft trifft auf Präsenz

Die Pose erinnert an eine Yoga-Haltung und gibt der Figur dadurch eine ganz andere Ausstrahlung.

Da ist der Raumanzug mit all seinen technischen Details und gleichzeitig diese fast meditative Körperhaltung. Zukunft trifft auf Präsenz.

Man könnte darin einen Menschen sehen, der nach oben schaut und nach Neuem sucht, ohne dabei seine Mitte zu verlieren.

Oder einfach einen Astronauten, der gerade seine Balance gefunden hat.

Vielleicht liegt genau darin der Reiz der Skulptur: Sie erzählt von der großen weiten Welt da draußen und gleichzeitig von dem, was uns hier auf der Erde hält.

Eine neue Serie entsteht

Der Astronaut ist nicht als Einzelstück gedacht.

Frank plant eine Serie von fünf Skulpturen, nummeriert von 1 bis 5. Jede davon wird ein Unikat sein und ihr eigenes Design bekommen. Die Grundform verbindet die Serie miteinander, während Gestaltung und Bemalung aus jedem Exemplar ein eigenständiges Werk machen.

Die ersten beiden Skulpturen sind bereits fertig. Und eine davon hat sogar schon einen neuen Besitzer gefunden.

Die anderen drei warten noch darauf, ihre ganz eigene Persönlichkeit zu bekommen.

60 Zentimeter Kunstharz

Die Skulpturen sind jeweils 60 cm hoch und stehen auf einem Sockel aus Aluminium. Gefertigt sind sie aus Kunstharz und von Frank gestaltet und bemalt.

Der Preis pro Unikat beträgt 4.900 €.

Und wer weiß: Vielleicht steht bald einer dieser Astronauten nicht mehr bei uns in der Galerie, sondern bei jemandem zu Hause und erinnert seinen neuen Besitzer jeden Tag daran, ein bisschen nach den Sternen zu greifen. Aber dabei die Balance nicht zu verlieren.

Houston, wir finden: Das ist eine gute Crew für die nächste Mission!