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Horst Deuter

Für die realistischen Gemälde von Horst Deuter gab es in der Mitte des letzten Jahrhunderts keinen Markt.

Dafür fand er eine künstlerische Heimat im noch jungen Medium Fernsehen. Hier konnte er seine Vorstellung von einer Bildersprache,- bunt, aggressiv und laut, verwirklichen.

Als Regisseur von heute legendär gewordenen TV-Sendungen wie „Disco“, „Starparade“, „Baden-Badener Roulette“ und „Bio’s Bahnhof“, hatte er Erfolg .

Durch die Begegnung mit dem Pop-art-Künstler Mel Ramos findet er wieder zur Malerei zurück.

Bevor er das Kunst- und Malstudium in New York aufnahm, kaufte er sich 1978 eine Pilotenlizenz und flog für die St. Lucia Airways Güter und Personen in Afrika

Zurück in den USA findet er in der Pop-art die „Ready mades“, die Fertigprodukte der Konsum- und Mediengesellschaft als ironisch-spielerische Gestaltungsmöglichkeit . Ein Spannungsbogen zwischen „richtiger Kunst“ und Dosensuppendesign.

In seinem Studio in New Jersey malt er Glamour-Cover und zeichnet Illustrationen für das SKYLER-Magazin.

Comics, Gemälde alter Meister, Werbung, Filme, Pin up, TV-Sendungen, Berühmtheiten, Kühlschränke und auch läppisch-verschämte, voyeuristisch-erotische Phantasien, – die Trivialkultur wird zum Quellenmaterial.

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